{"id":410,"date":"2018-07-27T10:49:18","date_gmt":"2018-07-27T10:49:18","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.jaegerverein-safien.ch\/?page_id=410"},"modified":"2020-02-03T19:59:21","modified_gmt":"2020-02-03T19:59:21","slug":"hochjagd-2018","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/jaegerverein-safien.ch\/?page_id=410","title":{"rendered":"Jagd"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"980\" height=\"657\" src=\"http:\/\/jaegerverein-safien.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Gams.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2411\" srcset=\"http:\/\/jaegerverein-safien.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Gams.jpg 980w, http:\/\/jaegerverein-safien.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Gams-300x201.jpg 300w, http:\/\/jaegerverein-safien.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Gams-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die Wildbest\u00e4nde sind gut und viele Tier- und Vogelarten finden in Graub\u00fcnden ihren Lebensraum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die freie Jagd hat in Graub\u00fcnden eine lange Tradition. Schon im 16. Jahrhundert war es jedem B\u00fcrger m\u00f6glich, die Jagd frei auszu\u00fcben. Im Jahr 1877 wurden restriktive Jagdgesetze geschaffen und die Patentjagd eingef\u00fchrt.<br>Um 1850 waren in Graub\u00fcnden mit Ausnahme der G\u00e4mse alle Schalenwildarten ausgerottet. Den Steinbock, das Wappentier von Graub\u00fcnden, ereilte dieses Schicksal schon um 1650. Die grossfl\u00e4chige landwirtschaftliche Nutzung, die Konkurrenz durch hohe Viehbest\u00e4nde sowie eine ungeregelte Jagd mit immer besseren Jagdwaffen haben zu diesem Ergebnis gef\u00fchrt.<br>Im 20. Jahrhundert hat sich dieses Bild v\u00f6llig ver\u00e4ndert. Hirsch und Reh wanderten vor \u00fcber 100 Jahren von Norden und Osten her ein und ab 1920 wurde das Steinwild systematisch angesiedelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute werden die Fr\u00fchlingsbest\u00e4nde auf rund 16&#8217;000 Hirsche, 15&#8217;000 Rehe, 24&#8217;000 G\u00e4msen und 6&#8217;000 Steinb\u00f6cke und einige Wildschweine gesch\u00e4tzt. Der Qualit\u00e4t des Lebensraums entsprechend besitzen viele Tier- und Vogelarten in Graub\u00fcnden ein eigentliches R\u00fcckzugsgebiet. Arten wie Auerhuhn, Birkhuhn, Steinhuhn, Wiedehopf und Flussuferl\u00e4ufer haben Verbreitungsschwerpunkte in Graub\u00fcnden. In den letzten Jahren sind auch die Grossraubtiere Wolf und Luchs und mindestens zeitweise auch der B\u00e4r wieder in Graub\u00fcnden anzutreffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Jagd ist die Aufgabe verbunden, die Wildbest\u00e4nde mit einer naturnahen Alters- und Geschlechterstruktur und einer artgerechten Verteilung dem Lebensraum anzupassen. Die Hochjagd dauert jeweils 21 Tage im Monat September, die Niederjagd vom 1. Oktober bis 30. November und die Steinwildjagd vom 1. Oktober bis am 15. November. Je nach Ergebnis der Hochjagd werden in den Monaten November und Dezember noch zus\u00e4tzliche Hirsche und Rehe auf der Herbstjagd erlegt, um die festgelegten Abschusspl\u00e4ne zu erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Graub\u00fcnden kennt die Patentjagd. Personen, die in Graub\u00fcnden eine Jagdpr\u00fcfung abgelegt haben, k\u00f6nnen ein Patent l\u00f6sen und die Jagd im ganzen Kanton aus\u00fcben. An den verschiedenen Jagden nehmen 7&#8217;000 J\u00e4ger und gut 200 J\u00e4gerinnen teil.\n\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wildbest\u00e4nde sind gut und viele Tier- und Vogelarten finden in Graub\u00fcnden ihren Lebensraum Die freie Jagd hat in Graub\u00fcnden eine lange Tradition. Schon im 16. Jahrhundert war es jedem B\u00fcrger m\u00f6glich, die Jagd frei auszu\u00fcben. 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